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Newletter Mai 2022

Liebe Gemüsefreunde,

vielen, vielen herzlichen Dank!

Das musste jetzt mal gesagt werden.

In den letzten Tagen erreichen mich immer mehr E-mails und Rückmeldungen zum Murgtalgemüse. Durch die Zusammenarbeit mit dem Gernsbacher Zukunftsraum, dem Infostand am 8. Mai und eines Zeitungsartikels im Badischen Tagblatt sowie in den Badischen Neuesten Nachrichten haben die Anmeldungen zu diesem Newsletter so stark zugenommen, dass ich jetzt überzeugt bin, die nächsten Schritte zur Gründung gehen zu können.

Euer Interesse macht mich sicher, dass das Projekt ein Erfolg werden kann und dafür danke ich euch wirklich sehr.
Auch die Stadt Gernsbach deutet bereits Unterstützung an.

Herzlichen Dank natürlich auch an Herrn Metz vom Badischen Tagblatt für den neugierig machenden Artikel. Zwei kleine Missverständnisse, die offenbar während des Interviews aufgetreten sind, möchte ich noch auflösen:
1. Die Fläche wird auch bei Vollauslastung nach einigen Jahren des Wachstums wohl nicht über einen Hektar hinausgehen müssen.
2. Der im Artikel nahegelegte Zusammenhang, dass ein Mehr an Teilnehmern zu kleineren Anteilen führen würde, stimmt keinesfalls. Vor jeder Anbausaison wird eine genau definierte Anzahl von Anteilen vergeben. Darauf abgestimmt erfolgt die Anbauplanung. Bis zur Vollauslastung wird die Anzahl der Anteile von Jahr zu Jahr steigen.

Um solche und andere Fragen mit euch zu klären, gibt es nun bald die Info-Veranstaltung. Leider kommt es immer noch zu Verzögerungen bei der Terminfindung. Es hängt noch an der nötigen Technik. In Kürze werde ich euch den Termin mitteilen können.

Bei dem Einen oder der Anderen gab es Irritationen bei der Anmeldeprozedur zum Newsletter. Die Anmeldebestätigung auf der Website ist wohl leicht zu übersehen. Das muss ich ändern. Und weil ich eure Anmeldedaten nicht an e-mail-Dienstleister weitergeben möchte, erfolgt der Versand des Newsletters quasi von Hand. Es vergeht also immer etwas Zeit, bis eine sichtbare Reaktion meinerseits erfolgt.

Im ersten Newsletter hatte ich angekündigt, von Monat zu Monat eine Übersicht des möglicherweise lieferbaren Gemüses zu geben. Also: was gäbe es im Mai zu verteilen?
Noch immer dominiert das Blattgemüse, aber langsam kommen auch schnellwachsende Wurzelgemüse und der überwinterte Blumenkohl dazu.

Es könnte geben: Salat, Radieschen, Frühlingszwiebeln, Blattkohl, Rettich, Spinat, Mangold, Mairübe, Stielmus, Rucola, Rhabarber, Tatsoi, Blumenkohl, Kohlrabi, Erbsengrün, mit etwas Glück schon die ersten kleinen Möhren und in späteren Jahren auch Spargel.
Wenn jedes Mal sechs bis sieben Gemüsearten im Anteil sind, ist für Abwechslung gesorgt.

Ich melde mich bald wieder mit dem Termin der Info-Veranstaltung. Bis dahin wünsche ich euch einen guten Start in den Frühsommer.

Liebe Grüße

Michael Buchholtz

Newsletter März 2022

Liebe Gemüsefreund*innen,

fast pünktlich zum Frühlingsbeginn melde ich mich zum ersten Mal mit meinem Newsletter zum Stand der Dinge beim Aufbau einer lokalen Gemüseversorgung.

Noch gibt es unseren Murgtäler Gemüsegarten nicht, aber in den drei Gärten, in denen ich im Moment tätig bin (SoLaWi Weingarten, Gemeinschaftsgarten am Weidenhof und privat zu Hause), hat die Erntesaison schon begonnen. Der Winter hat es sehr gut mit uns Gemüsegärtnern gemeint, so dass Überwinterungskulturen aus dem unbeheizten Folientunnel schon jetzt erntereif sind. Das macht Hoffnung auf einen frühen Saisonbeginn für unseren neuen Garten im kommenden Jahr.

Blick in das Gewächshaus am Weidenhof in Staufenberg heute. Links Feld- und Bataviasalat, rechts von vorn nach hinten: Kresse, roter Blattsalat, Kerbel, Blattkohl, Endivien. Im Kleinen funktioniert bereits, was bald größere Dimensionen annehmen soll.

Der Frühling ist die Zeit im Jahr, die unsere Geduld am meisten auf die Probe stellt, denn vor die Ernte hat Mutter Natur das Wachstum gestellt. Und bevor Früchte zu ernten sind, muss die Pflanze erst Blätter bilden. So sind es die vielen verschiedenen Blattgemüse, die im April als Erstes erntereif werden, während Kohlrabi, Möhren oder Brokkoli für die Bildung der begehrten Knollen, Rüben oder Blütenknospen noch mehr Zeit brauchen.

Einen Anteil am besonderen Murgtalgemüse-Feeling wird die vielfältige Auswahl der Gemüsearten ausmachen, die sich nach der Saisonalität richtet. Eine Öl- oder Gasheizung wird es im Murgtäler Gemüsegarten aus Nachhaltigkeitsgründen nicht geben. Andere Gärtnereien heizen Gewächshäuser und Folientunnel mit hohem Energieaufwand oder kaufen Handelsware zum selbst produzierten Sortiment dazu.

Wetterbedingt wird die Erntesaison nicht in jedem Jahr bereits in der ersten Aprilwoche beginnen können, aber wenn es dann mal los geht, könnte eine der April- Gemüseanteile so aussehen:
- Feldsalat, Spinat, Gartenkerbel, Blattkohl, milder Asia-Salat, Winterheckenzwiebel, Erbsengrün

Eine Woche später dann vielleicht so:

- Bärlauch, Postelein, Sprossenkohl, div. Blattsalat, div. Radischen, Grünkohl, Rucola, Tatsoi

Je nach Wetter kommt ab Ende April vielleicht schon grüner Spargel, Rettich, Rhabarber und Kopfsalat dazu.

Für alle, die keine Erfahrung mit Tatsoi oder Kerbel haben, gibt es passende Rezepte für Kerbelsuppe oder Asia-Gemüsepfanne gleich dazu.

Die Ernte wird gleichmäßig unter den Teilnehmer*innen aufgeteilt und an einem gut erreichbaren Ort verteilt. Hier kannst du auch Gemüsearten, die du vielleicht nicht so sehr magst, gegen anderes tauschen.

In den nächsten Monaten möchte ich in loser Folge immer wieder die jeweils aktuellen und ab nächstem Jahr realistisch lieferbaren Gemüsesorten aufzählen, damit du dir ein Bild vom besonders vielfältigen Sortiment machen kannst.

Besonders freue ich mich auf die Info-Veranstaltung, wo wir unsere Pläne gemeinsam konkretisieren können. Hier wird es auch eine Umfrage zu Gemüse-Präferenzen geben, damit das Angebot passend zum Bedarf geplant werden kann. Leider kann ich dir noch immer keinen Termin nennen. Über diesen Newsletter erfährst du ihn aber sobald er feststeht. Ein Termin im April sollte machbar sein. Bis dahin üben wir uns in der wichtigsten Gärtnertugend: Geduld.

Junge Gemüseanzuchten für die Pflanzung im März

Am wichtigsten ist mir aber, mich an dieser Stelle für dein Interesse zu bedanken. Nur mit zufriedenen Kunden kann es bald eine nachhaltigere, lokale Gemüseproduktion im Murgtal geben. Die vielen Anmeldungen für den Newsletter zeigen, dass es ein Bedürfnis dafür gibt und bestärken mich, die Pläne im Interesse Aller weiter voran zu treiben.

Leite gern diese e-mail an andere Interessierte aus der Region weiter oder bestelle auf der Homepage Flyer im Postkartenformat zum Verteilen. Je mehr Menschen mitmachen, um so sicherer ist der Erfolg.

Ich wünsche dir einen guten Start in die schönste aller Jahreszeiten und freue mich darauf, schon bald für Abwechslung und Genuss auf deinem Tisch sorgen zu können.

Frühlingsleichte Grüße

Michael Buchholtz

Murgtäler Gemüsegarten · Michael Buchholtz · info@murgtalgemüse.de